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title: "GmbH gründen: Kosten 2026 von Notar bis zum ersten Jahr | Fideus"
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Kosten & Preise

# GmbH gründen: Kosten 2026 für Notar, Register und das erste Jahr

GmbH gründen 2026: Notar und Register kosten rund 500–935 € inkl. Umsatzsteuer, nach GNotKG nachgerechnet. Dazu: wer zahlt und was das erste Jahr kostet.

Fideus Redaktion14 Min. Lesezeit31. Oktober 2026

Kurz zusammengefasst

- Notar und Handelsregister kosten für eine GmbH rund 500 € mit Musterprotokoll und rund 935 € mit eigener Satzung, inklusive Umsatzsteuer auf die Notargebühren. Mit zwei Gesellschaftern und Musterprotokoll sind es rund 640 €.
- Das Stammkapital von 25.000 € ist keine Gebühr. Vor der Anmeldung müssen 12.500 € eingezahlt sein.
- Nach dem Musterprotokoll trägt die GmbH Gründungskosten bis 300 €, bei der Online-Gründung mit dem Musterprotokoll aus Anlage 2 bis 600 €. Den Rest zahlen die Gesellschafter.
- Im ersten Jahr kosten Buchhaltung, Jahresabschluss und Steuererklärungen über die Fideus-Plattform ab 2.000 € pro Jahr netto (Paket „Operatives Unternehmen“). Die Leistungen erbringt die mandatierte Steuerkanzlei in eigener Verantwortung.
- Ein Angebot ist schon vor dem Notartermin möglich; bezahlt wird, sobald die Arbeit beginnt.

Eine **GmbH zu gründen kostet** 2026 an Notar- und Registergebühren rund 500 € mit Musterprotokoll und rund 935 € mit eigener Satzung, jeweils inklusive Umsatzsteuer auf die Notargebühren. Gründen zwei Gesellschafter mit Musterprotokoll, sind es rund 640 €. Das Stammkapital von 25.000 € ist keine Gebühr, es bleibt Vermögen der GmbH. Nach dem Musterprotokoll trägt die GmbH davon höchstens 300 €, den Rest zahlen die Gesellschafter. Im ersten Jahr kommen Eröffnungsbilanz, Buchhaltung, Jahresabschluss und Steuererklärungen hinzu.

## Was kostet es, eine GmbH zu gründen?

Die einmaligen Kosten einer GmbH-Gründung bestehen aus den Notargebühren und der Gebühr des Registergerichts: je nach Variante rund 500–935 €, inklusive Umsatzsteuer auf die Notargebühren. Die Gebühren hängen davon ab, ob ein Musterprotokoll oder eine eigene Satzung verwendet wird, wie viele Gesellschafter gründen und wie hoch das Stammkapital ist.

| Posten | A: GmbH, eine Person, Muster | B: GmbH, zwei Personen, Muster | C: GmbH, eigene Satzung | UG, Muster |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Stammkapital (bleibt in der GmbH) | 25.000,00 € | 25.000,00 € | 25.000,00 € | 1.000,00 € |
| Notar inkl. 19 % Umsatzsteuer | 275,60 € | 412,45 € | 709,24 € | 149,94 € |
| Handelsregister (Nr. 2100 HRegGebV) | 225,00 € | 225,00 € | 225,00 € | 225,00 € |
| Gebühren gesamt inkl. Umsatzsteuer | 500,60 € | 637,45 € | 934,24 € | 374,94 € |

Modellrechnung nach GNotKG und HRegGebV, Stand Oktober 2026. Fiktive Beispiele: Bargründung, eine Geschäftsführerin, Präsenztermin beim Notar; Variante C mit einer Gesellschafterin. Die Notargebühren enthalten 19 % Umsatzsteuer, die Registergebühr enthält keine. Die verbindliche Kostenberechnung erstellt der Notar (§ 19 GNotKG).

## Wie berechnet der Notar die GmbH-Gründung?

Notargebühren sind gesetzlich festgelegt und hängen vom Geschäftswert ab. Das Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) ordnet jedem Wert eine volle Gebühr aus Tabelle B zu, für 25.000 € sind das 115 €. Das Kostenverzeichnis legt fest, welcher Satz davon für welche Tätigkeit anfällt. Eine Gründerin allein gibt eine einseitige Erklärung ab (1,0), mehrere Gründer schließen einen Vertrag (2,0).

Beim Geschäftswert gibt es zwei Wege. Für einen individuellen Gesellschaftsvertrag gilt ein Mindestwert von 30.000 € ([§ 107 Abs. 1 GNotKG](https://www.gesetze-im-internet.de/gnotkg/__107.html)). Für eine Gründung mit Musterprotokoll entfällt er (§ 107 Abs. 1 Satz 2 i. V. m. [§ 105 Abs. 6 GNotKG](https://www.gesetze-im-internet.de/gnotkg/__105.html)); Geschäftswert ist dann das Stammkapital.

| Tätigkeit | Grundlage (KV GNotKG) | A: eine Person, Muster | B: zwei Personen, Muster | C: eigene Satzung |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Beurkundung der Gründung | KV 21200 (1,0) bei einer Person, KV 21100 (2,0) beim Vertrag mehrerer Personen; bei C zusätzlich der Beschluss (2,0) | 115,00 € | 230,00 € | 375,00 € |
| Gesellschafterliste | KV 22110 (0,5), höchstens 250 € (KV 22113) | entfällt | entfällt | 96,00 € |
| Entwurf der Handelsregisteranmeldung | KV 24102 (0,5 für den vollständigen Entwurf), mindestens 30 € | 57,50 € | 57,50 € | 62,50 € |
| XML-Daten für das Registergericht | KV 22114 (0,2, höchstens 125 €) | 23,00 € | 23,00 € | 25,00 € |
| Post und Telekommunikation | KV 32005, 20 %, höchstens 20 € je Urkunde | 36,10 € | 36,10 € | 37,50 € |
| Zwischensumme |  | 231,60 € | 346,60 € | 596,00 € |
| Umsatzsteuer 19 % | KV 32014 | 44,00 € | 65,85 € | 113,24 € |
| Summe inkl. Umsatzsteuer |  | 275,60 € | 412,45 € | 709,24 € |

Modellrechnung nach GNotKG, Stand Oktober 2026; volle Gebühren aus Tabelle B (Anlage 2), Stammkapital 25.000 €. Variante B: Gesellschaftsvertrag zweier Gesellschafter 2,0 aus 25.000 € (mindestens 120 €). Variante C: Gesellschaftsvertrag 1,0 aus 30.000 € und Bestellung der Geschäftsführerin als Beschluss 2,0 aus 30.000 € (§§ 108, 110 GNotKG), zusammen höchstens 2,0 aus 60.000 € (§ 94 GNotKG); die Gesellschafterliste kostet 0,5 aus 60.000 €. Die Post-Pauschale gilt je Urkunde (Gründungsurkunde und Anmeldung). Nicht enthalten: Dokumentenpauschale und weitere Tätigkeiten des Notars.

### Musterprotokoll oder eigene Satzung?

Das Musterprotokoll ist ein gesetzlicher Vordruck für einfache Gründungen mit höchstens drei Gesellschaftern und einem Geschäftsführer ([§ 2 Abs. 1a GmbHG](https://www.gesetze-im-internet.de/gmbhg/__2.html)). Es gilt zugleich als Gesellschafterliste, deshalb fällt dafür keine Vollzugsgebühr an. Abweichende Regeln sind nicht erlaubt. Ob eine eigene Satzung nötig ist, etwa für mehrere Geschäftsführer oder Regeln zur Übertragung von Anteilen, klärt der Notar oder eine Rechtsanwaltskanzlei.

### Kostet die Online-Gründung mehr?

Seit dem 1. August 2022 lassen sich GmbH und UG auch per Video gründen, über das System der Bundesnotarkammer (§ 2 Abs. 3 GmbHG). Das geht auch im vereinfachten Verfahren mit dem Musterprotokoll; die Gebühren sind dann dieselben. Hinzu kommen 25 € je Beurkundung und 8 € je Signaturbeglaubigung, etwa für die Registeranmeldung ([Nr. 32016 KV GNotKG](https://www.gesetze-im-internet.de/gnotkg/anlage_1.html)). In Variante A sind das 39,27 € mehr inklusive Umsatzsteuer, zusammen mit dem Register also rund 540 €.

## Was kostet die Eintragung ins Handelsregister?

Die Eintragung einer GmbH oder UG kostet seit dem 1. Juni 2025 pauschal 225 €, mit mindestens einer Sacheinlage 360 € ([Nr. 2100 und 2101 HRegGebV](https://www.gesetze-im-internet.de/hreggebv/anlage.html)). Der Betrag hängt nicht vom Stammkapital ab. Auf die Registergebühr fällt keine Umsatzsteuer an. Die Kostenrechnung kommt vom Registergericht oder der zuständigen Justizkasse.

Nach der Eintragung erreichen viele Gesellschaften Schreiben, die wie eine amtliche Rechnung aussehen, aber einen Eintrag in ein privates Verzeichnis anbieten. Nötig ist ein solcher Eintrag nicht. Wie lange die Eintragung dauert und was parallel zu erledigen ist, zeigt der Artikel [Ablauf der GmbH-Gründung](https://www.fideus.de/wissen/gmbh-gruendung-ablauf).

## Wer zahlt die Gründungskosten: die GmbH oder du?

Gegenüber dem Notar schuldet die Kosten, wer den Auftrag erteilt hat und wessen Erklärung beurkundet wurde. Bei der Gründung sind das die Gesellschafter ([§ 29 Nr. 1](https://www.gesetze-im-internet.de/gnotkg/__29.html), [§ 30 Abs. 1 GNotKG](https://www.gesetze-im-internet.de/gnotkg/__30.html)). Ob die GmbH die Kosten am Ende trägt, regelt der Gesellschaftsvertrag. Beim Musterprotokoll steht die Regel schon im Gesetz:

> „Die Gesellschaft trägt die mit der Gründung verbundenen Kosten bis zu einem Gesamtbetrag von 300 €, höchstens jedoch bis zum Betrag ihres Stammkapitals. Darüber hinausgehende Kosten trägt der Gesellschafter.“ – Musterprotokoll für die Einpersonengesellschaft, [Anlage 1 zum GmbHG](https://www.gesetze-im-internet.de/gmbhg/anlage_1.html)

Im Musterprotokoll für bis zu drei Gesellschafter tragen die Gesellschafter den Rest im Verhältnis der Nennbeträge ihrer Anteile. Für die Online-Gründung gibt es zusätzlich eigene Musterprotokolle ([Anlage 2 zum GmbHG](https://www.gesetze-im-internet.de/gmbhg/anlage_2.html)); dort liegt die Grenze bei 600 €. Zu den Gründungskosten zählen vor allem die Gebühren von Notar und Registergericht. Die Tabelle rechnet die Präsenz-Varianten von oben durch.

| Variante | Gebühren gesamt | trägt die Gesellschaft höchstens | tragen die Gesellschafter |
| --- | --- | --- | --- |
| A: GmbH, eine Person, Präsenz | 500,60 € | 300,00 € | 200,60 € |
| B: GmbH, zwei Personen, Präsenz | 637,45 € | 300,00 € | 337,45 € |
| UG, 1.000 € Stammkapital, Präsenz | 374,94 € | 300,00 € | 74,94 € |

Modellrechnung nach GNotKG, HRegGebV und dem Musterprotokoll in Anlage 1 zum GmbHG, Stand Oktober 2026. Fiktive Beispiele ohne weitere Gründungskosten. Wie die Kosten im Einzelfall zu verteilen sind, klären Notar und Steuerkanzlei.

Mit eigener Satzung kann der Gesellschaftsvertrag einen anderen Betrag für die Gründungskosten vorsehen. Die Formulierung und die zulässige Höhe klärt der Notar oder eine Rechtsanwaltskanzlei. Zahlt die GmbH mehr, als Musterprotokoll oder Satzung vorsehen, kann der übersteigende Teil steuerlich als [verdeckte Gewinnausschüttung](https://www.fideus.de/wissen/verdeckte-gewinnausschuettung) gelten ([§ 8 Abs. 3 Satz 2 KStG](https://www.gesetze-im-internet.de/kstg_1977/__8.html)). Wie solche Zahlungen zu behandeln sind, beurteilt die Steuerkanzlei, bei der die GmbH mandatiert ist.

## Was gilt für Kosten, die du privat vorgestreckt hast?

Privat bezahlte Gründungskosten kann die GmbH im Rahmen von Musterprotokoll oder Satzung erstatten, gegen Beleg und Zahlungsnachweis. Was darüber hinausgeht, bleibt bei den Gesellschaftern. Ausgaben vor dem Notartermin, etwa für eine Domain oder ein Logo, fallen in eine Zeit, in der die Gesellschaft noch nicht besteht. Ob die GmbH sie übernehmen kann, klären Kanzlei und Notar.

Im Onboarding frisch gegründeter operativer GmbHs auf der Fideus-Plattform zeigt sich ein typisches Muster: Gründungs- und erste Kosten sind privat bezahlt, Belege fehlen oder lauten nicht auf die Gesellschaft. Das erschwert die Erstattung und die erste Buchhaltung. Drei Punkte helfen:

- **Belege sammeln:** Notar- und Registerrechnung, jede weitere Rechnung und den Zahlungsnachweis vom Privatkonto aufheben.
- **Rechnungen auf die GmbH:** Ab der Gründung Rechnungen auf die Gesellschaft ausstellen lassen, mit dem Zusatz „in Gründung“, solange die Eintragung fehlt.
- **Geschäftskonto nutzen:** Sobald das Konto steht, laufende Ausgaben darüber bezahlen statt privat.

Über die Fideus-Plattform verknüpfst du die Bankkonten, die Transaktionen kommen automatisch an. Belege lädst du hoch oder leitest sie per E-Mail weiter; eigene KI-Technologie ordnet Beleg und Transaktion zu. Wie privat bezahlte Ausgaben erfasst werden, entscheidet die Kanzlei: Sie prüft, kontiert und bucht in eigener Verantwortung. Wie Geld zwischen Gesellschaftern und GmbH geregelt werden kann, etwa als Darlehen, erklärt der Artikel [Gesellschafterdarlehen oder Kapitalrücklage](https://www.fideus.de/wissen/gesellschafterdarlehen).

## Wie viel Stammkapital brauchst du?

Eine GmbH braucht mindestens 25.000 € Stammkapital ([§ 5 Abs. 1 GmbHG](https://www.gesetze-im-internet.de/gmbhg/__5.html)). Vor der Anmeldung müssen insgesamt 12.500 € eingezahlt sein, auf jeden Geschäftsanteil mindestens ein Viertel ([§ 7 Abs. 2 GmbHG](https://www.gesetze-im-internet.de/gmbhg/__7.html)); den Rest schulden die Gesellschafter weiter. Das Stammkapital ist keine Gebühr: Die Geschäftsführung setzt es nach der Eintragung für die Zwecke der Gesellschaft ein.

Sacheinlagen müssen im Gesellschaftsvertrag stehen und brauchen einen Sachgründungsbericht (§ 5 Abs. 4 GmbHG). Die Eintragung kostet dann 360 € statt 225 €.

## Was kostet die GmbH im ersten Jahr?

Im ersten Jahr kommen Eröffnungsbilanz, Buchhaltung, Jahresabschluss und Steuererklärungen hinzu. Über die Fideus-Plattform kostet das für eine GmbH mit laufendem Geschäft ab 2.000 € pro Jahr netto im Paket „Operatives Unternehmen“. Für eine fiktive Agentur-GmbH mit 180.000 € Umsatz, quartalsweiser Umsatzsteuervoranmeldung, 100.000 € Bilanzsumme und rund 500 Banktransaktionen sind es ab 3.500 € netto; eine StBVV-Modellrechnung ergibt dafür im Mittel 4.783,50 € netto. Eine Holding beginnt bei 600 € pro Jahr netto (Holding Lite).

| Beispiel | Fideus-Plattform | StBVV-Modell, Mittelwert |
| --- | --- | --- |
| Agentur-GmbH wie oben: Buchhaltung, Umsatzsteuervoranmeldungen, Jahresabschluss, Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuererklärung | ab 3.500 € / Jahr netto (Paket „Operatives Unternehmen“) | 4.783,50 € netto |
| Holding ohne Ausschüttungen, 50.000 € Bilanzsumme: Buchhaltung, Jahresabschluss, Körperschaft- und Gewerbesteuererklärung | ab 600 € / Jahr netto (Holding Lite) | 1.978,80 € netto |

Modellrechnung, ersetzt keine Prüfung durch eine Steuerkanzlei. StBVV in der Fassung ab 1. Juli 2025, Mittelwert des Gebührenrahmens, Buchführung durch die Kanzlei nach § 33 Abs. 1 StBVV; Annahmen und Rechenweg in den Artikeln zu den Steuerberater-Kosten. Paketpreise laut Preisseite, Stand Oktober 2026. Die Preise sind Gesamtpreise für Plattform- und Kanzleileistungen; Fideus und die Kanzlei rechnen ihren Anteil jeweils selbst ab.

Buchhaltung, Jahresabschluss und Steuererklärungen erbringt die Steuerkanzlei, bei der du mandatiert bist, in eigener Verantwortung. Die Kanzlei bucht, Fideus bereitet Belege und Bankdaten auf. Die Kanzlei übernimmt die GmbH ab der Gründung und erstellt die [Eröffnungsbilanz](https://www.fideus.de/wissen/eroeffnungsbilanz-gmbh) in eigener Verantwortung. Deren Preis steht im Angebot, ebenso der Preis für das erste, oft kurze [Rumpfgeschäftsjahr](https://www.fideus.de/wissen/rumpfgeschaeftsjahr). Bei Holdings gilt im ersten Jahr der reguläre Paketpreis.

Das Fideus-Team beobachtet im Onboarding neu gegründeter Gesellschaften, dass das Gründungsjahr übersehen wurde, weil die Eintragung erst im Folgejahr war. Das Finanzamt fordert die Erklärungen dann später an. Wie offene Jahre nachgeholt werden, erklärt der Artikel [Jahresabschluss nachholen](https://www.fideus.de/wissen/jahresabschluss-nachholen).

Ein Angebot kannst du schon vor dem Notartermin anfordern. Wer es vorher unterschreibt, sichert sich den Preis, ohne schon zahlen zu müssen. Zugang zur Plattform gibt es schon vor der ersten Zahlung, auch vor der Eintragung; das Mandat beginnt nach der Eintragung. Angebot und Erstgespräch sind kostenlos und unverbindlich.

Bezahlt wird, sobald die Arbeit beginnt. Jahresabschluss und Erklärungen beginnen erst nach Ablauf des Geschäftsjahres, Umsatzsteuervoranmeldungen schon im selben Jahr. Ohne Voranmeldungen, etwa mit Holding Lite, zahlst du das erste Geschäftsjahr deshalb erst im Folgejahr. Über die Plattform werden mehr als 650 Unternehmen verwaltet.

Ab 2027 meldet ein neu gegründetes Unternehmen die Umsatzsteuer im Jahr der Aufnahme und im folgenden Kalenderjahr wieder monatlich an ([§ 18 Abs. 2 Satz 4 UStG](https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__18.html)); die Ausnahme in Satz 6 gilt nur für die Jahre 2021 bis 2026. Rhythmus und Fristen erklärt der Artikel [Umsatzsteuervoranmeldung der GmbH](https://www.fideus.de/wissen/umsatzsteuervoranmeldung-gmbh).

Die Kanzlei erstellt und übermittelt die Voranmeldungen in eigener Verantwortung. Den Aufpreis für monatliche Voranmeldungen und alle weiteren Kosten nennt das Angebot. Nicht betreut werden reine Depot- und Immobilien-GmbHs, Aktien- und ETF-Handel sowie Kryptowährungen, im Paket „Operatives Unternehmen“ außerdem Handel und E-Commerce.

### Welche Pflichtposten kommen im ersten Jahr hinzu?

Neben Kanzlei und Plattform fallen kleinere Posten an, die jede GmbH trifft. Den vollständigen Rechenweg für die laufenden Kosten zeigt der Artikel [Steuerberater-Kosten für eine GmbH](https://www.fideus.de/wissen/steuerberater-kosten-gmbh).

- **Transparenzregister:** Jede GmbH meldet ihre wirtschaftlich Berechtigten (§ 20 Abs. 1 GwG). Die Jahresgebühr beträgt seit 2024 19,80 € ([Nr. 1 Anlage TrGebV](https://www.gesetze-im-internet.de/trgebv_2020/BJNR009300020.html)). Einzelheiten erklärt der Artikel [Transparenzregister](https://www.fideus.de/wissen/transparenzregister).
- **IHK-Beitrag:** Die GmbH ist Mitglied der IHK. Grundbeitrag und Umlage legt die Beitragsordnung der jeweiligen IHK fest; die Befreiung für Existenzgründer gilt nur für natürliche Personen ([§ 3 Abs. 3 IHKG](https://www.gesetze-im-internet.de/ihkg/__3.html)).
- **Gewerbeanmeldung:** Eine GmbH mit laufendem Geschäft meldet ihr Gewerbe in der Regel an (§ 14 GewO). Die Gebühr legt die Gemeinde fest.
- **Finanzamt:** Die GmbH zeigt dem Finanzamt ihre Gründung innerhalb eines Monats an (§ 137 AO) und übermittelt den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung (§ 138 Abs. 1b AO). Gebühren fallen nicht an.
- **Offenlegung:** Den ersten Jahresabschluss übermittelt die Kanzlei an das Unternehmensregister; das ist in den Paketen enthalten. Die Gebühren stellt das Register der Gesellschaft direkt in Rechnung, je nach Größenklasse 18,50 € oder 25 € zuzüglich 3 € Jahresgebühr (Nr. 1410, 1420, 1421 KV JVKostG). Mehr dazu im Artikel [Offenlegung des Jahresabschlusses](https://www.fideus.de/wissen/offenlegung-jahresabschluss).
- **Geschäftskonto:** Die GmbH braucht ein eigenes Konto, schon für die Einzahlung des Stammkapitals. Die Entgelte stehen im Preisverzeichnis der jeweiligen Bank.

## Was kostet eine UG im Vergleich?

Eine UG (haftungsbeschränkt) mit Musterprotokoll und 1.000 € Stammkapital kostet an Notar- und Registergebühren rund 375 €, inklusive Umsatzsteuer auf die Notargebühren. Die Gesellschaft trägt davon höchstens 300 € und nie mehr als ihr Stammkapital; bei 1 € Stammkapital zahlen die Gesellschafter die Gründung also fast vollständig selbst.

Die UG zahlt ihr Stammkapital vor der Anmeldung voll ein, Sacheinlagen sind ausgeschlossen ([§ 5a Abs. 2 GmbHG](https://www.gesetze-im-internet.de/gmbhg/__5a.html)). Ein Viertel des Jahresüberschusses, gemindert um einen Verlustvortrag aus dem Vorjahr, geht in eine gesetzliche Rücklage (§ 5a Abs. 3 GmbHG). Holding Lite und Holding Pro gelten für UG und GmbH zu denselben Bedingungen und Preisen. Die Unterschiede der Rechtsformen zeigt der Artikel [UG vs. GmbH](https://www.fideus.de/wissen/ug-vs-gmbh), die UG als Muttergesellschaft der Artikel [UG als Holding](https://www.fideus.de/wissen/ug-als-holding). Wer eine Holding gründet und bestehende Anteile einbringt, findet die Rechnung im Artikel [Kosten einer Holding-Gründung](https://www.fideus.de/wissen/holding-gruenden-kosten).

## Fazit

Die Gebühren einer GmbH-Gründung lassen sich aus GNotKG und HRegGebV genau nachrechnen: rund 500–935 € je nach Variante, inklusive Umsatzsteuer auf die Notargebühren. Das Stammkapital bleibt Vermögen der GmbH.

- **Einmalig:** Notar nach GNotKG, 225 € Registergebühr, mit Sacheinlage 360 €.
- **Wer zahlt:** Mit Musterprotokoll trägt die GmbH bis 300 €, mit den Online-Musterprotokollen aus Anlage 2 bis 600 €, höchstens ihr Stammkapital; den Rest tragen die Gesellschafter.
- **Erstes Jahr:** Eröffnungsbilanz, Buchhaltung, Jahresabschluss und Steuererklärungen, dazu Transparenzregister, IHK-Beitrag und Offenlegung.

Fideus ist eine Plattform für Steuer- und Buchhaltungskoordination. Gründung und Gesellschaftsvertrag übernehmen Notar und bei Bedarf eine Rechtsanwaltskanzlei. Ab der Gründung erstellt die Steuerkanzlei, bei der du mandatiert bist, Eröffnungsbilanz, Buchhaltung, Jahresabschluss und Steuererklärungen in eigener Verantwortung. Wie das über die Plattform abläuft, zeigt die Seite [Fideus für Neugründungen](https://www.fideus.de/neugruendung).

## Quellen

- [Gerichts- und Notarkostengesetz (§§ 19, 29, 30, 34, 94, 105, 107, 108, 110, 112)](https://www.gesetze-im-internet.de/gnotkg/)
- [GNotKG Anlage 1 – Kostenverzeichnis](https://www.gesetze-im-internet.de/gnotkg/anlage_1.html)
- [GNotKG Anlage 2 – Gebührentabelle](https://www.gesetze-im-internet.de/gnotkg/anlage_2.html)
- [Handelsregistergebührenverordnung – Gebührenverzeichnis](https://www.gesetze-im-internet.de/hreggebv/anlage.html)
- [GmbH-Gesetz (§§ 2, 5, 5a, 7, Anlage 1 und 2)](https://www.gesetze-im-internet.de/gmbhg/)
- [Körperschaftsteuergesetz, § 8](https://www.gesetze-im-internet.de/kstg_1977/__8.html)
- [Umsatzsteuergesetz, § 18](https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__18.html)
- [Transparenzregistergebührenverordnung](https://www.gesetze-im-internet.de/trgebv_2020/BJNR009300020.html)
- [IHK-Gesetz (§ 3)](https://www.gesetze-im-internet.de/ihkg/)

Alle Fundstellen geprüft am 30. Oktober 2026.

## Häufige Fragen

### Was kostet eine GmbH pro Jahr?

Den größten Posten bilden Buchhaltung, Umsatzsteuervoranmeldungen, Jahresabschluss und die Jahressteuererklärungen. Über die Fideus-Plattform kostet das für eine GmbH mit laufendem Geschäft ab 2.000 € pro Jahr netto im Paket „Operatives Unternehmen“. Die Leistungen erbringt die Steuerkanzlei, bei der du mandatiert bist, in eigener Verantwortung. Für eine typische Agentur-GmbH wie im Beispiel oben sind es ab 3.500 € netto, nach StBVV im Mittel 4.783,50 € netto. Modellrechnung, ersetzt keine Prüfung durch eine Steuerkanzlei; Stand 2026. Dazu kommen 19,80 € Transparenzregister und der IHK-Beitrag.

### Kann man mit 12.500 € eine GmbH gründen?

Ja. Das Stammkapital muss mindestens 25.000 € betragen. Vor der Anmeldung zum Handelsregister müssen aber nur 12.500 € eingezahlt sein, auf jeden Geschäftsanteil mindestens ein Viertel (§ 7 Abs. 2 GmbHG). Den Rest schulden die Gesellschafter der GmbH weiter. Mit weniger Stammkapital bleibt die UG (haftungsbeschränkt); sie zahlt ihr Stammkapital vor der Anmeldung voll ein.

### Kann man eine GmbH oder UG ohne Notar gründen?

Nein. Der Gesellschaftsvertrag einer GmbH oder UG bedarf notarieller Form (§ 2 Abs. 1 GmbHG), auch bei Verwendung des Musterprotokolls. Seit August 2022 geht die Beurkundung auch per Video über das System der Bundesnotarkammer; ein Notar ist trotzdem beteiligt. Mit dem Musterprotokoll aus Anlage 1 sind die Gebühren dieselben wie beim Präsenztermin. Dazu kommen 25 € je Beurkundung und 8 € je Signaturbeglaubigung.

### Sind Gründungskosten einer GmbH steuerlich absetzbar?

Gründungskosten, die die GmbH nach Musterprotokoll oder Gesellschaftsvertrag trägt, sind in der Regel Betriebsausgaben der Gesellschaft. Zahlt sie mehr, als vorgesehen ist, kann der übersteigende Teil steuerlich als verdeckte Gewinnausschüttung gelten (§ 8 Abs. 3 Satz 2 KStG). Wie die Kosten zu behandeln sind, beurteilt die Steuerkanzlei, bei der die GmbH mandatiert ist.

### Wann lohnt sich eine GmbH?

Das hängt vor allem von Haftung, Gewinnhöhe und der Frage ab, wie viel Gewinn in der Gesellschaft bleibt. Gewinne der GmbH tragen Körperschaft- und Gewerbesteuer, bei einem Hebesatz von 400 % zusammen rund 29,8 %; Ausschüttungen werden beim Gesellschafter zusätzlich besteuert. Dem stehen die laufenden Kosten für Buchhaltung, Abschluss und Erklärungen gegenüber. Ob sich eine GmbH im Einzelfall lohnt, klärt die Steuerkanzlei.

**Hinweis:** Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine steuerliche oder rechtliche Beratung im Einzelfall. Die Plattform wird von der Fideus GmbH betrieben. Vorbehaltsaufgaben werden ausschließlich von Steuerkanzleien in eigener Verantwortung erbracht. Rechtliche Leistungen wie Gründung oder Vertragsgestaltung erbringen spezialisierte Partner. Stand: 10/2026; Angaben zu Steuersätzen, Freibeträgen und Fristen beziehen sich auf das genannte Jahr.

Erstellt mit KI-Unterstützung und redaktionell geprüft von der Fideus Redaktion.

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