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Anbietervergleiche

Mika-Alternativen: Buchhaltung und Jahresabschluss im Vergleich (2026)

Alternativen zu Mika für GmbH, UG und Holding: Fideus, die klassische Steuerkanzlei und Buchhaltungssoftware mit eigener Kanzlei. Wer Jahresabschluss und Steuererklärungen erstellt, übermittelt und offenlegt und welche Abgabefrist gilt, Stand September 2026.

Fideus Redaktion11 Min. Lesezeit

Alternativen zu Mika sind Plattformen mit mandatierter Steuerkanzlei, die klassische Steuerkanzlei vor Ort und Buchhaltungssoftware, bei der eine eigene Kanzlei den Abschluss erstellt. Der Unterschied liegt in der Rollenverteilung. Bei Mika bereitet laut Anbieter die Software Jahresabschluss und Steuererklärungen vor; die Geschäftsführung gibt frei und übermittelt selbst. Bei den Alternativen erstellt und übermittelt eine zugelassene Kanzlei. Davon hängen Offenlegung, Vertretung und Abgabefrist ab.

Welche Alternativen zu Mika gibt es?

Als Alternative zu Mika kommen drei Modelle in Frage: eine Plattform mit Mandat bei einer zugelassenen Steuerkanzlei wie Fideus, die klassische Steuerkanzlei vor Ort und Buchhaltungssoftware mit eigener Kanzlei. In allen drei Fällen erstellt und übermittelt eine Kanzlei Jahresabschluss und Steuererklärungen. Die Tabelle zeigt die Unterschiede zu Mika, Stand 24. September 2026.

Alternativen zu Mika: wer bucht, erstellt, übermittelt, offenlegt und vertritt, Stand 24. September 2026
Anbieter oder ModellWer bucht?Wer erstellt Jahresabschluss und Steuererklärungen?Wer übermittelt ans Finanzamt?Offenlegung im UnternehmensregisterVertretung gegenüber dem FinanzamtAbgabefrist der Erklärungen für 2026
FideusDie Kanzlei; die Plattform ordnet Belege zu und schlägt Konten vorDie Steuerkanzlei, bei der du mandatiert bist, in eigener VerantwortungDie KanzleiDie Kanzlei übermitteltDurch die Kanzlei mit Vollmacht29. Februar 2028
Klassische Steuerkanzlei vor OrtDie Kanzlei oder du, nach VereinbarungDie beauftragte KanzleiDie KanzleiNach VereinbarungDurch die Kanzlei mit Vollmacht29. Februar 2028
Buchhaltungssoftware plus eigene KanzleiDu, mit der SoftwareDie beauftragte Kanzlei aus deiner BuchhaltungDie KanzleiNach VereinbarungDurch die Kanzlei mit Vollmacht29. Februar 2028
Mika (Paket „Buchhaltung und Jahresabschluss“)Du, mit der Software; laut Mika bleibt die Verantwortung beim UnternehmenLaut Mika bereitet die Software vor; die Geschäftsführung prüft, beschließt und gibt freiDu, aus der SoftwareLaut Mika-AGB du selbst; Mika stellt XML-Datei und Anleitung bereitLaut Mika nicht Teil der Leistung2. August 2027

Angaben zu Mika von getmika.de (Startseite, „Was ist mika und was nicht“, Kostenrechner, „GmbH und Holding“, Vergleichsseite zu Fideus nur für den Holding-Einzelpreis, AGB mit Stand 4. Juni 2026), abgerufen am 24. September 2026; Links im Abschnitt „Quellen“. Im Mika-Paket „All-Inclusive“ stellt Mika laut eigener Seite einen Partner-Steuerberater für den Jahresabschluss. Fristen nach § 149 Abs. 2 und 3 AO und § 108 Abs. 3 AO, vorbehaltlich einer Vorabanforderung. Die Plattform wird von der Fideus GmbH betrieben. Vorbehaltsaufgaben werden ausschließlich von Steuerkanzleien in eigener Verantwortung erbracht.

Geschäftsmäßig für andere dürfen Steuererklärungen und Abschlüsse nur befugte Personen erstellen und übermitteln (§ 2 und § 3 StBerG), etwa Steuerberater und Steuerberatungsgesellschaften. Für die eigene Gesellschaft darf die Geschäftsführung selbst erstellen und einreichen. Mika schreibt dazu: „Unternehmer können diese Aufgaben alternativ auch selbst wahrnehmen.“

Was bietet Fideus als Alternative zu Mika?

Fideus ist eine Plattform für Steuer- und Buchhaltungskoordination für Holdings und operative GmbHs und UGs. Über die Plattform bist du bei einer zugelassenen Steuerkanzlei mandatiert. Sie bucht, erstellt Jahresabschluss und Steuererklärungen in eigener Verantwortung und übermittelt sie ans Finanzamt und den Abschluss ans Unternehmensregister.

  • Steuerkanzlei: Fideus arbeitet mit zwei zugelassenen Kanzleien. Die mandatierte Kanzlei hat ein Team von über 50 Mitarbeitenden, darunter mehr als sieben Steuerberaterinnen und Steuerberater.
  • Belege: Du verknüpfst Bankkonten und lädst Belege hoch oder leitest sie per E-Mail weiter. Die Plattform ordnet Beleg und Transaktion mit eigener KI-Technologie zu, die Kanzlei kontiert und bucht.
  • Abschluss und Erklärungen: Die Kanzlei erstellt Jahresabschluss, E-Bilanz und Steuererklärungen in eigener Verantwortung. Jeden Abschluss prüft eine zweite Person der Kanzlei. Die Geschäftsführung gibt frei, dann übermittelt die Kanzlei. Die Gesellschafter unterschreiben den Feststellungsbeschluss digital über die Plattform.
  • Vertretung: Die Kanzlei reicht ihre Vollmacht beim Finanzamt ein und kann dich dort in eigener Verantwortung vertreten.
  • Holding und GmbH: Beide Gesellschaften laufen über denselben Zugang und dieselbe Kanzlei und stehen in einem Angebot.
  • Vor dem Angebot: Eine Abfrage im Online-Funnel klärt die Besonderheiten; bei komplexeren Fällen folgt ein Telefonat. Anfragen laufen danach über die Plattform oder per E-Mail, eine Antwort kommt typischerweise innerhalb von 24 Stunden.
  • Offene Vorjahre: Die Kanzlei kann offene Vorjahre übernehmen; der Preis steht gesondert im Angebot. Den Wechsel von einer bisherigen Kanzlei erklärt der Artikel Steuerberater wechseln.
  • Holding Lite (ab 600 € / Jahr netto): Buchhaltung mit 40 Transaktionen, Jahresabschluss, Körperschaft- und Gewerbesteuererklärung, E-Bilanz und Offenlegung bzw. Hinterlegung, je nach Größenklasse, durch die Kanzlei; bis zu drei Beteiligungen und 150.000 € Bilanzsumme.
  • Holding Pro (ab 1.450 € / Jahr netto): zusätzlich Umsatzsteuervoranmeldungen und Umsatzsteuer-Jahreserklärung, für Holdings mit eigenem operativem Geschäft.
  • Operatives Unternehmen (ab 2.000 € / Jahr netto): laufende Buchhaltung, Umsatzsteuervoranmeldungen, Jahresabschluss, Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuererklärung, E-Bilanz und Offenlegung durch die Kanzlei. Die Lohnabrechnung erstellt über Fideus ein spezialisierter Partner. Beispiele zeigen die Seiten Fideus für Agenturen und Fideus für digitale Dienstleister.
  • Grenzen: Nicht betreut werden reine Depot- und Immobilien-GmbHs, Aktien- und ETF-Handel sowie Kryptowährungen, im Paket „Operatives Unternehmen“ außerdem Handel und E-Commerce.

Die Paketpreise sind jeweils Gesamtpreis für Plattform- und Kanzleileistungen; Fideus und die Kanzlei rechnen ihren Anteil jeweils selbst ab. Alle Kosten stehen im Angebot. Über die Plattform werden mehr als 600 Unternehmen verwaltet (Eigenangabe).

Wie arbeitet Mika und was umfasst der Preis?

Mika ist laut eigener Seite „eine automatisierte Softwareanwendung der Get Mika GmbH“ für kleine GmbHs und UGs. Die Software bereitet Jahresabschluss und Steuererklärungen vor; die Geschäftsführung prüft, beschließt, gibt frei und übermittelt aus der Software. Zum Paket „Buchhaltung und Jahresabschluss“ schreibt Mika: „Du machst den Jahresabschluss mit mika selbst.“ Alle Angaben stammen von getmika.de, Stand 24. September 2026.

  • Buchhaltung: Die Software erfasst und verbucht Belege und Transaktionen automatisiert. „mika“ bezeichnet laut Mika „ausschließlich diese Software, nicht ein Team von Mitarbeitenden, das Aufgaben für Unternehmen übernimmt“; Formulierungen wie „mika erledigt“ beziehen sich „auf automatisierte Softwareprozesse“. Die Bedienung und Konfiguration der Software obliegt laut AGB (Ziffer 3.4) dem Kunden, der „allein verantwortlich“ für seine steuerlichen und handelsrechtlichen Pflichten ist (Ziffer 3.5). Die Bücher führt damit das Unternehmen selbst, mit der Software als Werkzeug.
  • Kontrolle: „In einem festgelegten Anteil der Fälle kontrollieren qualifizierte Fachkräfte (Steuerfachangestellte) die laufenden Buchungen.“ Das bezieht sich laut Mika „ausschließlich auf die Korrektheit der Buchungsdaten“.
  • Jahresabschluss und Erklärungen: „Der Geschäftsführer bzw. die Geschäftsführerin prüft die Inhalte und beschließt den Jahresabschluss eigenverantwortlich und gibt die vorbereiteten Steuererklärungen frei.“ Übermittelt wird laut Mika „mit einem Klick“ aus der Software.
  • Nicht enthalten laut Mika: „Steuerrechtliche Prüfung oder Freigabe von Jahresabschlüssen, Bilanzen oder Steuererklärungen“ und „Steuerliche Vertretung gegenüber Finanzbehörden“.
  • Steuerberater: Im Paket „Buchhaltung und Jahresabschluss“ schreibt Mika: „Bei steuerlichen Fragen vermitteln wir dir einen Steuerberater aus unserem Netzwerk.“ Im Paket „All-Inclusive“ stellt Mika einen Partner-Steuerberater für den Jahresabschluss, Preis auf Anfrage.
  • Offenlegung: Mika stellt eine XML-Datei und eine Anleitung bereit. „Die Übermittlung an das Unternehmensregister nimmt der Kunde selbst vor“ (AGB, Ziffer 2.5.5).
  • Preise: Buchhaltung ab 49 € / Monat bis 25 Banktransaktionen im Monat, gestaffelt bis 299 € / Monat bis 150; den Jahresabschluss erstellt dann der eigene Steuerberater. Buchhaltung und Jahresabschluss: 99 € / Monat bis 25 Banktransaktionen im Monat, 199 € bis 50, 289 € bis 75, 374 € bis 100, 459 € bis 125 und 549 € bis 150. Darüber erstellt Mika ein individuelles Angebot. Die Stufe passt sich laut AGB automatisch an den Durchschnitt der letzten drei Monate an; abgerechnet wird monatlich im Voraus. Den Jahresabschluss einer Holding nennt Mika „als Standalone“ mit 600 € / Jahr. Als Add-on kostet er laut Mika 200 € / Jahr, wenn für die operative GmbH ein Paket bei Mika gebucht ist; die Seite „GmbH und Holding“ richtet sich dabei an Holdings mit bis zu fünf Transaktionen im Monat.
  • Kündigung: „Die ordentliche Kündigungsfrist beträgt drei (3) Monate zum Monatsende. Kündigungen bedürfen der Textform.“ (AGB, Ziffer 6.1, Stand 4. Juni 2026)

Laut Mika sind alle Preise auf getmika.de Nettopreise zuzüglich Umsatzsteuer; laut Startseite variieren sie „je nach Anzahl der erwarteten monatlichen Belege und Transaktionen“. Die beiden Angebote im Einzelnen zeigt der Vergleich Fideus vs. Mika. Weitere Anbieter und Modelle vergleicht der Artikel digitale Steuerberatung im Anbietervergleich, Angebote für den Holding-Jahresabschluss der Artikel Alternativen zu Resolvio.

Wie arbeitet eine klassische Steuerkanzlei vor Ort?

Bei einer klassischen Steuerkanzlei beauftragst du die Kanzlei direkt. Je nach Vereinbarung bucht sie laufend. Sie erstellt Jahresabschluss und Steuererklärungen, übermittelt sie und kann dich gegenüber dem Finanzamt vertreten. Ohne abweichende Vereinbarung rechnet sie nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) ab, deren Gebühren von Umsatz und Bilanzsumme abhängen.

Die Gebührenordnung ist kein fester Preis. Sie gilt nach § 1 Abs. 1 StBVV nur, „soweit nicht etwas anderes vereinbart wird“. Einen Festpreis vereinbaren Kanzlei und Kunde in Textform (§ 4 Abs. 1 StBVV). Für zwei fiktive Gesellschaften ergibt der Mittelwert des Gebührenrahmens folgende Beträge:

Modellrechnung: StBVV-Mittelwert und Fideus-Paketpreis, netto pro Jahr
Fiktive GesellschaftÜber Fideus (netto / Jahr)StBVV, Mittelwert (netto / Jahr)
Holding, 50.000 € Bilanzsumme, ohne Ausschüttungenab 600 €, Buchhaltung mit 40 Transaktionen inklusive1.978,80 €, mit Buchführung
Agentur-GmbH, 180.000 € Umsatz, 100.000 € Bilanzsumme, rund 500 Banktransaktionen, quartalsweise Voranmeldungab 3.500 €, Buchhaltung inklusive4.783,50 €, mit Buchführung

Modellrechnung, ersetzt keine Prüfung durch eine Steuerkanzlei. StBVV in der Fassung ab 1. Juli 2025, Mittelwert des Gebührenrahmens, ohne Auslagen und Umsatzsteuer. Holding: Buchführung für rund 40 Transaktionen im Jahr, Jahresabschluss, Körperschaft- und Gewerbesteuererklärung. Agentur-GmbH: Buchführung, Umsatzsteuervoranmeldungen, Jahresabschluss, Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuererklärung. Fideus-Preise: Gesamtpreis für Plattform- und Kanzleileistungen; Fideus und die Kanzlei rechnen ihren Anteil jeweils selbst ab. Der Preis für die Agentur-GmbH gilt nur für dieses Beispiel. Den Rechenweg zeigt der Artikel Steuerberater-Kosten für eine Holding.

Wie funktioniert Buchhaltungssoftware mit eigener Kanzlei?

Bei diesem Modell buchst du die laufenden Geschäftsvorfälle selbst in einer Buchhaltungssoftware. Eine Steuerkanzlei, die du beauftragst, übernimmt die Buchhaltung zum Jahresende, erstellt daraus Jahresabschluss und Steuererklärungen und übermittelt sie. Du bezahlst das Abo der Software und die Kanzlei nach StBVV oder Vereinbarung.

Die eigenen Bücher darf die Geschäftsführung selbst führen. Wie Kanzlei und Software zusammenarbeiten, etwa über einen Datenexport, klärst du mit der Kanzlei. Welche Pflichten beim Abschluss auf dich zukommen, erklärt der Artikel Steuererklärung und Jahresabschluss.

Welche Abgabefrist gilt für die Steuererklärungen?

Wer die Steuererklärungen der GmbH selbst einreicht, muss sie sieben Monate nach Ablauf des Jahres abgeben, für 2025 also bis 31. Juli 2026. Ist eine Steuerkanzlei mit der Erstellung beauftragt, gilt der letzte Tag im Februar des übernächsten Jahres. Für 2025 ist das der 1. März 2027.

Rechtsgrundlage ist § 149 Abs. 2 und 3 AO. Fällt das Fristende auf ein Wochenende oder einen Feiertag, endet die Frist am nächsten Werktag (§ 108 Abs. 3 AO). Die Sonderfristen der Corona-Jahre galten nur bis zum Besteuerungszeitraum 2024. Alle Fristen rund um den Abschluss zeigt der Artikel Fristen für den Jahresabschluss einer GmbH.

Abgabefristen der Steuererklärungen für 2025 und 2026
Steuererklärungen fürSelbst eingereicht (§ 149 Abs. 2 AO)Durch eine Steuerkanzlei (§ 149 Abs. 3 AO)
202531. Juli 20261. März 2027 (28. Februar ist ein Sonntag)
20262. August 2027 (31. Juli ist ein Samstag)29. Februar 2028
  • Vorabanforderung: Das Finanzamt kann Erklärungen früher anfordern, etwa nach einer hohen Abschlusszahlung im Vorjahr (§ 149 Abs. 4 AO). Die Frist beträgt dann vier Monate ab Bekanntgabe der Anordnung.
  • Beauftragung: Die längere Frist gilt, wenn eine Kanzlei mit der Erstellung beauftragt ist. Ob sie für ein Jahr noch greift, wenn die Kanzlei erst nach Ablauf der kürzeren Frist beauftragt wird, klärt die Kanzlei.

Fazit

Bei der Wahl einer Alternative zu Mika zählt vor allem, wer Jahresabschluss und Steuererklärungen erstellt, übermittelt und offenlegt. Über die Fideus-Plattform übernimmt das die Steuerkanzlei, bei der du mandatiert bist, in eigener Verantwortung, für Holding und operative GmbH über denselben Zugang.

  • Erstellung und Übermittlung: durch die Kanzlei in eigener Verantwortung, mit Abgabefrist nach § 149 Abs. 3 AO.
  • Offenlegung und Vertretung: Die Kanzlei übermittelt ans Unternehmensregister und kann dich gegenüber dem Finanzamt vertreten.
  • Preise: Holding Lite ab 600 €, Paket „Operatives Unternehmen“ ab 2.000 € pro Jahr netto, jeweils Gesamtpreis für Plattform- und Kanzleileistungen; Fideus und die Kanzlei rechnen ihren Anteil jeweils selbst ab.

Fideus ist eine Plattform für Steuer- und Buchhaltungskoordination; Buchhaltung, Jahresabschluss und Steuererklärungen erbringt die Steuerkanzlei, bei der du mandatiert bist, in eigener Verantwortung. Pakete und Leistungen zeigt die Seite Preise, den Ablauf für Holdings die Seite Holding-Jahresabschluss.

Quellen

Alle Angaben zu Mika wurden am 24. September 2026 auf den folgenden öffentlichen Seiten geprüft.

Alle Fundstellen geprüft am 24. September 2026.

Häufige Fragen

Welche Alternativen zu Mika gibt es?

Dazu gehören die Fideus-Plattform mit Mandat bei einer zugelassenen Steuerkanzlei, die klassische Steuerkanzlei vor Ort und Buchhaltungssoftware, bei der eine eigene Kanzlei den Abschluss erstellt. In allen drei Fällen erstellt und übermittelt eine Kanzlei Jahresabschluss und Steuererklärungen. Bei Mika bucht das Unternehmen selbst mit der Software; sie bereitet Abschluss und Erklärungen vor, und die Geschäftsführung gibt frei und übermittelt selbst. Stand der Angaben: 24. September 2026.

Wer erstellt über Fideus den Jahresabschluss?

Die Steuerkanzlei, bei der du mandatiert bist, in eigener Verantwortung. Sie bucht, erstellt Jahresabschluss und Steuererklärungen, übermittelt sie ans Finanzamt und den Abschluss ans Unternehmensregister. Fideus ist die Plattform, über die der Ablauf läuft: Sie strukturiert Belege und Bankdaten und koordiniert die Abstimmung.

Welche Abgabefrist gilt, wenn eine Steuerkanzlei die Erklärungen erstellt?

Ist eine Steuerkanzlei mit der Erstellung beauftragt, gilt der letzte Tag im Februar des übernächsten Jahres, für 2026 also der 29. Februar 2028. Wer selbst einreicht, muss sieben Monate nach Jahresende abgeben. Für 2026 endet diese Frist am 2. August 2027, weil der 31. Juli 2027 ein Samstag ist (§ 149 Abs. 2 und 3, § 108 Abs. 3 AO). Das Finanzamt kann Erklärungen früher anfordern.

Laufen Holding und operative GmbH über Fideus zusammen?

Ja. Beide Gesellschaften laufen über denselben Plattform-Zugang und dieselbe mandatierte Steuerkanzlei und stehen in einem Angebot. Die Preise sind Paketpreise je Gesellschaft: Holding Lite ab 600 € pro Jahr netto, das Paket „Operatives Unternehmen“ ab 2.000 € pro Jahr netto, jeweils Gesamtpreis für Plattform- und Kanzleileistungen; Fideus und die Kanzlei rechnen ihren Anteil jeweils selbst ab.

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