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Kosten & Preise

Steuerberater-Kosten für eine Holding: Modellrechnung nach StBVV 2026

Steuerberater-Kosten einer kleinen Holding: StBVV-Modellrechnung 2026 inkl. Buchführung, im Mittel 1.978,80 € netto im Jahr – mit Festpreisen im Vergleich.

Daniel Bartholomae12 Min. LesezeitAktualisiert am

Zuletzt aktualisiert: 24. September 2026 – Buchführung nach § 33 StBVV in die Modellrechnung und den Vergleich mit Holding Lite eingerechnet.

Ein Steuerberater kostet eine kleine Holding nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) im Mittel des Gebührenrahmens rund 1.980 € bis 2.640 € netto im Jahr, inklusive 19 % Umsatzsteuer rund 2.350 € bis 3.150 €. Der Betrag umfasst Buchführung, Jahresabschluss, Anhang, Körperschaft- und Gewerbesteuererklärung; Beratung und Auslagen kommen hinzu. Das zeigt eine Modellrechnung für eine fiktive Holding mit 50.000 € oder 150.000 € Bilanzsumme ohne Ausschüttungen, Stand 2026. Festpreise sind zulässig, wenn Kanzlei und Kunde sie in Textform vereinbaren (§ 4 StBVV).

Was kostet ein Steuerberater für eine Holding pro Jahr?

Für eine kleine Holding ohne Ausschüttungen ergibt die StBVV für Buchführung, Jahresabschluss, Anhang, Körperschaft- und Gewerbesteuererklärung 680,80 € bis 3.276,80 € netto bei 50.000 € Bilanzsumme. Bei 150.000 € Bilanzsumme sind es 930,40 € bis 4.358,40 € netto. Wo die Rechnung innerhalb dieses Rahmens liegt, bestimmt die Kanzlei nach § 11 StBVV im Einzelfall.

Die folgende Modellrechnung ist ein fiktives Beispiel. Sie beruht auf diesen Annahmen:

  • Holding: Eine GmbH hält eine Beteiligung und erhält im Geschäftsjahr keine Ausschüttung. Die Erträge liegen unter 3.000 €, der Aufwand unter 15.000 €.
  • Buchführung: Die Kanzlei kontiert und bucht rund 40 Transaktionen im Jahr, zwölf Monate lang (§ 33 Abs. 1 StBVV). Gegenstandswert ist die niedrigste Stufe der Tabelle C bis 15.000 €.
  • Jahresabschluss: Gegenstandswert ist die berichtigte Bilanzsumme von 50.000 € (Modell A) oder 150.000 € (Modell B).
  • Steuererklärungen: Einkommen und Gewerbeertrag liegen unter den Mindestgegenstandswerten von 16.000 € und 8.000 €.
  • Gebührensatz: Gezeigt werden Mindestsatz, Mittelwert und Höchstsatz des jeweiligen Rahmens.

Modell A: Bilanzsumme 50.000 €

StBVV-Modellrechnung für eine fiktive Holding mit 50.000 € Bilanzsumme
TätigkeitGrundlage (StBVV)MindestensMittelwertHöchstens
Jahresabschluss (Bilanz und GuV)§ 35 Abs. 1 Nr. 1a, 10/10–40/10 von 263 € (Tabelle B)263,00 €657,50 €1.052,00 €
Anhang§ 35 Abs. 1 Nr. 1b, 2/10–12/10 von 263 € (Tabelle B)52,60 €184,10 €315,60 €
Körperschaftsteuererklärung§ 24 Abs. 1 Nr. 3, 2/10–8/10 von 705 € (Tabelle A)141,00 €352,50 €564,00 €
Gewerbesteuererklärung§ 24 Abs. 1 Nr. 5, 1/10–6/10 von 514 € (Tabelle A)51,40 €179,90 €308,40 €
Buchführung, 12 Monate§ 33 Abs. 1, 2/10–12/10 von 72 € (Tabelle C) je Monat172,80 €604,80 €1.036,80 €
Summe netto680,80 €1.978,80 €3.276,80 €
Umsatzsteuer 19 %§ 15 StBVV129,35 €375,97 €622,59 €
Summe brutto810,15 €2.354,77 €3.899,39 €

Modell B: Bilanzsumme 150.000 €

StBVV-Modellrechnung für eine fiktive Holding mit 150.000 € Bilanzsumme
TätigkeitGrundlage (StBVV)MindestensMittelwertHöchstens
Jahresabschluss (Bilanz und GuV)§ 35 Abs. 1 Nr. 1a, 10/10–40/10 von 471 € (Tabelle B)471,00 €1.177,50 €1.884,00 €
Anhang§ 35 Abs. 1 Nr. 1b, 2/10–12/10 von 471 € (Tabelle B)94,20 €329,70 €565,20 €
Körperschaftsteuererklärung§ 24 Abs. 1 Nr. 3, 2/10–8/10 von 705 € (Tabelle A)141,00 €352,50 €564,00 €
Gewerbesteuererklärung§ 24 Abs. 1 Nr. 5, 1/10–6/10 von 514 € (Tabelle A)51,40 €179,90 €308,40 €
Buchführung, 12 Monate§ 33 Abs. 1, 2/10–12/10 von 72 € (Tabelle C) je Monat172,80 €604,80 €1.036,80 €
Summe netto930,40 €2.644,40 €4.358,40 €
Umsatzsteuer 19 %§ 15 StBVV176,78 €502,44 €828,10 €
Summe brutto1.107,18 €3.146,84 €5.186,50 €

Modellrechnung, ersetzt keine Prüfung durch eine Steuerkanzlei. Stand 2026: StBVV in der Fassung ab 1. Juli 2025, volle Gebühren aus Tabelle A (Anlage 1), Tabelle B (Anlage 2) und Tabelle C (Anlage 3). Der Mittelwert ist die Mitte des Zehntelrahmens. Nicht enthalten sind Zeitgebühren und Auslagen.

Wie berechnet die StBVV den Jahresabschluss einer Holding?

Der Jahresabschluss ist nach § 35 StBVV eine Wertgebühr. Gegenstandswert ist das Mittel aus berichtigter Bilanzsumme und betrieblicher Jahresleistung. Liegt die Jahresleistung unter 3.000 €, zählt nur die Bilanzsumme. Für diesen Wert liest die Kanzlei die volle Gebühr aus Tabelle B ab und setzt für die Aufstellung 10/10 bis 40/10 davon an.

Zur Jahresleistung zählen nach § 35 Abs. 2 StBVV unter anderem Umsatzerlöse, sonstige betriebliche Erträge und Erträge aus Beteiligungen. Eine Ausschüttung der Tochter verändert deshalb den Gegenstandswert. Ein fiktives Beispiel: Bei 50.000 € Bilanzsumme und 100.000 € Ausschüttung beträgt er 75.000 €. Die volle Gebühr steigt damit von 263 € auf 338 €.

Wo im Rahmen die Gebühr liegt, regelt § 11 StBVV. Die Kanzlei bestimmt sie im Einzelfall:

„unter Berücksichtigung aller Umstände, vor allem des Umfangs und der Schwierigkeit der beruflichen Tätigkeit, der Bedeutung der Angelegenheit sowie der Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Auftraggebers, nach billigem Ermessen." – § 11 Satz 1 StBVV

Braucht die Holding einen Anhang?

Kapitalgesellschaften erweitern den Jahresabschluss nach § 264 Abs. 1 HGB um einen Anhang. Kleinstkapitalgesellschaften dürfen darauf verzichten, wenn sie bestimmte Angaben unter der Bilanz machen. Reine Beteiligungsgesellschaften, die nicht in die Verwaltung ihrer Töchter eingreifen, gelten nach § 267a Abs. 3 Nr. 3 HGB aber nicht als Kleinstkapitalgesellschaft. Die Modellrechnung enthält den Anhang deshalb; ob die Ausnahme greift, prüft die Kanzlei. Welche Unterlagen offengelegt werden, erklärt der Artikel Offenlegung des Jahresabschlusses.

Was kosten Körperschaft- und Gewerbesteuererklärung der Holding?

Beide Erklärungen rechnet die StBVV nach § 24 mit Tabelle A ab. Für die Körperschaftsteuererklärung gilt ein Rahmen von 2/10 bis 8/10, für die Gewerbesteuererklärung von 1/10 bis 6/10. Bei geringem Einkommen greifen Mindestgegenstandswerte von 16.000 € und 8.000 €. Das ergibt 141 € bis 564 € und 51,40 € bis 308,40 € netto.

Gegenstandswert der Körperschaftsteuererklärung ist das Einkommen vor Verlustabzug, mindestens 16.000 €. Bei der Gewerbesteuererklärung ist es der Gewerbeertrag vor Freibetrag und Gewerbeverlust, mindestens 8.000 €. Die volle Gebühr nach Tabelle A beträgt für 16.000 € 705 € und für 8.000 € 514 €.

Dividenden aus Beteiligungen ab 10 % bleiben nach § 8b Abs. 1 und 4 KStG bei der Einkommensermittlung außer Ansatz. Davon gelten 5 % als nicht abziehbare Ausgaben (§ 8b Abs. 5 KStG). Das Einkommen kann deshalb auch nach einer Ausschüttung unter dem Mindestwert bleiben.

Rechnet die Holding Leistungen ab, etwa Managementleistungen an die Tochter, kommt in der Regel die Umsatzsteuer-Jahreserklärung hinzu. Sie kostet nach § 24 Abs. 1 Nr. 8 StBVV 1/10 bis 8/10 aus Tabelle A bei mindestens 8.000 € Gegenstandswert, also 51,40 € bis 411,20 € netto.

Was kostet die Buchführung einer Holding nach StBVV?

Die Buchführung rechnet die StBVV nach § 33 als Monatsgebühr ab. Kontiert und bucht die Kanzlei, gilt ein Rahmen von 2/10 bis 12/10 einer vollen Gebühr aus Tabelle C (§ 33 Abs. 1 StBVV). In der Modellrechnung sind das 14,40 € bis 86,40 € netto im Monat, also 172,80 € bis 1.036,80 € netto im Jahr.

Gegenstandswert ist nach § 33 Abs. 6 StBVV der höhere Betrag aus Jahresumsatz und Summe des Aufwands. Zum Jahresumsatz zählen Umsatzerlöse, sonstige betriebliche Erträge und Zinserträge. Bei einer reinen Beteiligungsholding bleiben beide Werte typischerweise klein. Bis 15.000 € gilt die niedrigste Stufe der Tabelle C mit einer vollen Gebühr von 72 €.

Die Zahl der Buchungen ändert den Gegenstandswert nicht. Sie beeinflusst, wo die Kanzlei die Gebühr im Rahmen ansetzt (§ 11 StBVV). Die Modellrechnung nimmt rund 40 Transaktionen im Jahr an und zeigt den ganzen Rahmen. Die Rechnung für eine operative GmbH zeigt der Artikel Steuerberater-Kosten für eine GmbH.

Welche Kosten kommen zur StBVV-Rechnung hinzu?

Zur Modellrechnung kommen je nach Auftrag weitere Posten: Beratung nach Zeitgebühr, die Ableitung des steuerlichen Ergebnisses und Auslagen. E-Bilanz und Offenlegung regelt die StBVV nicht eigens. Solche Tätigkeiten werden nach § 2 StBVV sinngemäß bemessen oder gesondert vereinbart.

  • Zeitgebühr: Nach § 13 StBVV sind es 16,50 € bis 41 € je angefangene Viertelstunde, also 66 € bis 164 € netto je Stunde. Sie gilt etwa für Abschlussvorarbeiten nach § 35 Abs. 3 StBVV.
  • Steuerliches Ergebnis: Die Ableitung aus dem Handelsbilanzergebnis kostet nach § 35 Abs. 1 Nr. 3a StBVV 2/10 bis 10/10 aus Tabelle B, in Modell A 52,60 € bis 263 € netto.
  • Auslagen: Für Post und Telekommunikation darf die Kanzlei nach § 16 StBVV pauschal 20 % der Gebühren verlangen, höchstens 20 € je Angelegenheit.

Sonderthemen wie ein Anteilstausch nach § 21 UmwStG, die Nachweise nach § 22 UmwStG oder die Vorbereitung eines Exits rechnen Kanzleien nach Zeitgebühr oder nach Vereinbarung ab. Ob die Umsatzsteuer auf die Rechnung als Vorsteuer abziehbar ist, klärt die Kanzlei für die jeweilige Holding. Wie ein Wechsel der Kanzlei abläuft, erklärt der Artikel Steuerberater wechseln.

Darf eine Steuerkanzlei einen Festpreis für die Holding vereinbaren?

Ja. Die StBVV gilt für die Höhe der Vergütung nur, soweit nichts anderes vereinbart ist (§ 1 Abs. 1 StBVV). Eine Vergütungsvereinbarung braucht Textform und muss als solche bezeichnet sein (§ 4 Abs. 1 StBVV). Eine niedrigere Vergütung muss in angemessenem Verhältnis zu Leistung, Verantwortung und Haftungsrisiko stehen (§ 4a StBVV).

Die Kanzlei muss in Textform darauf hinweisen, dass eine höhere oder niedrigere Vergütung vereinbart werden kann (§ 4 Abs. 3 StBVV). Ist eine vereinbarte Vergütung unangemessen hoch, kann ein Gericht sie herabsetzen (§ 4 Abs. 2 StBVV). Die frühere Pauschalvergütung nach § 14 StBVV ist zum 1. Juli 2025 ersatzlos weggefallen. Festpreise und Pauschalen laufen seitdem über die Vergütungsvereinbarung nach § 4 StBVV. Jahrespreise digitaler Anbieter für den Holding-Jahresabschluss zeigt der Artikel Resolvio-Alternativen im Vergleich.

Wovon hängen die Steuerberater-Kosten einer Holding ab?

Die Kosten hängen vor allem von den Gegenstandswerten und vom Aufwand ab. Bilanzsumme und Beteiligungserträge bestimmen die Gebühr für den Jahresabschluss, Einkommen und Gewerbeertrag die für die Erklärungen. Jahresumsatz und Aufwand bestimmen die Gebühr für die Buchführung. Anzahl der Beteiligungen, Buchungen und Sonderthemen beeinflussen, wo die Kanzlei im Rahmen liegt oder wie viel Zeitgebühr anfällt.

  • Bilanzsumme: Von 50.000 € auf 150.000 € steigt die volle Gebühr nach Tabelle B von 263 € auf 471 €.
  • Ausschüttungen: Beteiligungserträge zählen zur Jahresleistung und verändern den Gegenstandswert des Abschlusses.
  • Beteiligungen und Buchungen: Mehr Beteiligungen bedeuten mehr Bewertungsfragen und mehr Buchungen.
  • Sonderthemen: Anteilstausch, Nachweispflichten und Exit-Vorbereitung laufen in der Regel über Zeitgebühr oder Vereinbarung.

Wann rechnen sich die laufenden Kosten einer Holding?

Den laufenden Kosten stehen die steuerlichen Effekte der Holding gegenüber. Dividenden aus Beteiligungen ab 10 % und Gewinne aus Anteilsverkäufen bleiben nach § 8b KStG bei der Körperschaftsteuer außer Ansatz. Davon gelten 5 % als nicht abziehbare Ausgaben. Ob sich die Struktur rechnet, prüft die Steuerkanzlei, bei der du mandatiert bist.

Die Mindestbeteiligung von 10 % zählt zu Beginn des Kalenderjahres (§ 8b Abs. 4 KStG). Bei der Gewerbesteuer bleiben Dividenden erst ab 15 % Beteiligung zu Beginn des Erhebungszeitraums außen vor (§ 9 Nr. 2a GewStG). Eine feste Gewinnschwelle für die Holding gibt es nicht. Wie die Gründung abläuft, erklärt der Artikel Holding gründen, die einmaligen Kosten der Artikel Gründungskosten einer Holding.

Was kostet eine Holding über die Fideus-Plattform?

Über die Fideus-Plattform kostet eine Holding ab 600 € pro Jahr netto im Paket Holding Lite und ab 1.450 € pro Jahr netto im Paket Holding Pro. Das ist der Gesamtpreis für Plattform- und Kanzleileistungen; Fideus und die Kanzlei rechnen ihren Anteil jeweils selbst ab. Jahresabschluss, Steuererklärungen und Steuerberatung erbringt die Steuerkanzlei, bei der du mandatiert bist, in eigener Verantwortung. Fideus ist die Plattform für Steuer- und Buchhaltungskoordination und bereitet Belege und Bankdaten auf.

Das Paket Holding Lite umfasst Plattform- und Kanzleileistungen:

  • Buchhaltung: 40 Transaktionen, gebucht von der Kanzlei; Fideus bereitet Belege und Bankdaten auf
  • Umfang: bis zu 3 Beteiligungen, Bilanzsumme bis 150.000 €
  • Abschluss und Erklärungen: Jahresabschluss, Körperschaft- und Gewerbesteuererklärung, E-Bilanz und Offenlegung bzw. Hinterlegung, je nach Größenklasse, erstellt von der Kanzlei in eigener Verantwortung
  • Steuerberatung: durch die mandatierte Steuerkanzlei
  • Koordination: der Behördenkommunikation über die Plattform

Holding Pro enthält zusätzlich die Umsatzsteuer-Jahreserklärung und die Umsatzsteuervoranmeldungen, die die Kanzlei in eigener Verantwortung erstellt und übermittelt. Nicht betreut werden reine Depot- und Immobilien-GmbHs, Aktien- und ETF-Handel sowie Kryptowährungen. Weitere Kosten, etwa für Vorjahre, stehen im Angebot. Alle Pakete und Zusatzoptionen zeigt die Seite Preise.

Zum Vergleich: Das StBVV-Modell A ergibt im Mittel des Gebührenrahmens 1.978,80 € netto für Buchführung, Abschluss und Erklärungen. Es beschreibt eine Holding mit einer Beteiligung, 50.000 € Bilanzsumme und rund 40 Transaktionen im Jahr. Das liegt im Umfang von Holding Lite.

StBVV-Modell A im Vergleich zum Paket Holding Lite
LeistungStBVV-Modell A, Mittelwert nettoHolding Lite
Jahresabschluss mit Anhang841,60 €enthalten
Körperschaftsteuererklärung352,50 €enthalten
Gewerbesteuererklärung179,90 €enthalten
Buchführung604,80 €40 Transaktionen enthalten
E-Bilanz und Offenlegung bzw. Hinterlegung, je nach Größenklassenicht eigens geregelt (§ 2)enthalten
Summe1.978,80 €ab 600 € / Jahr netto

Modellrechnung, ersetzt keine Prüfung durch eine Steuerkanzlei. Stand 2026; Paketpreise laut Preisseite, Stand September 2026. Alle Vorbehaltsaufgaben erbringt die Kanzlei in eigener Verantwortung.

Andere digitale Anbieter vergleichen die Artikel Fideus vs. Resolvio, Fideus vs. Mika, Fideus vs. firma.de und Fideus vs. Boring.tax. Einen Überblick gibt der Artikel digitale Steuerberatung im Anbietervergleich. Wie du Anbieter für den Holding-Jahresabschluss online prüfen kannst, erklärt ein eigener Artikel.

Fazit

Die StBVV macht die Steuerberater-Kosten einer Holding nachrechenbar: Gegenstandswert bestimmen, volle Gebühr aus Tabelle A, B oder C ablesen, Zehntelsatz anwenden. Für eine kleine Holding ohne Ausschüttungen ergibt das im Modell 680,80 € bis 4.358,40 € netto für Buchführung, Abschluss und Erklärungen. Auslagen und Umsatzsteuer kommen hinzu. Holding Lite kostet über die Fideus-Plattform ab 600 € pro Jahr netto, Buchhaltung mit 40 Transaktionen inklusive.

Wo die Rechnung im Rahmen liegt, bestimmt die Kanzlei im Einzelfall. Wer vorher einen festen Betrag kennen will, vereinbart ihn nach § 4 StBVV in Textform. Wie Buchhaltung, Abschluss und Erklärungen über die Plattform ablaufen, beschreibt die Seite zum Holding-Jahresabschluss.

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Quellen

Häufige Fragen

Was kostet ein Steuerberater für eine Holding pro Jahr?

Nach der StBVV kosten Buchführung, Jahresabschluss, Anhang, Körperschaft- und Gewerbesteuererklärung einer kleinen Holding ohne Ausschüttungen im Mittel des Gebührenrahmens 1.978,80 € netto bei 50.000 € Bilanzsumme und 2.644,40 € netto bei 150.000 €. Hinzu kommen 19 % Umsatzsteuer und Auslagen. Modellrechnung, ersetzt keine Prüfung durch eine Steuerkanzlei. Stand 2026.

Ist ein Festpreis beim Steuerberater für eine Holding erlaubt?

Ja. Die StBVV gilt für die Höhe der Vergütung nur, soweit nichts anderes vereinbart ist (§ 1 Abs. 1 StBVV). Die Vergütungsvereinbarung braucht Textform (§ 4 Abs. 1 StBVV). Eine niedrigere Vergütung muss in angemessenem Verhältnis zu Leistung, Verantwortung und Haftungsrisiko stehen (§ 4a StBVV).

Wie hoch ist der Stundensatz eines Steuerberaters nach StBVV?

Die Zeitgebühr beträgt nach § 13 StBVV 16,50 € bis 41 € je angefangene Viertelstunde, also 66 € bis 164 € netto je Stunde. Sie gilt in der Fassung ab 1. Juli 2025. Einen höheren Satz können Kanzlei und Kunde in Textform vereinbaren.

Ändert eine Ausschüttung der Tochter die Kosten für den Jahresabschluss?

Ja. Ab 3.000 € betrieblicher Jahresleistung ist der Gegenstandswert nach § 35 Abs. 2 StBVV das Mittel aus Bilanzsumme und Jahresleistung, zu der Beteiligungserträge zählen. Bei 50.000 € Bilanzsumme und 100.000 € Ausschüttung steigt die volle Gebühr so von 263 € auf 338 €. Modellrechnung, Stand 2026.

Was ist im Paket Holding Lite von Fideus enthalten?

Holding Lite kostet ab 600 € pro Jahr netto, für bis zu 3 Beteiligungen und bis 150.000 € Bilanzsumme. Enthalten sind Buchhaltung mit 40 Transaktionen und der Jahresabschluss durch die Kanzlei. Dazu kommen Körperschaft- und Gewerbesteuererklärung, E-Bilanz und Offenlegung bzw. Hinterlegung, je nach Größenklasse, Steuerberatung durch die mandatierte Steuerkanzlei und die Koordination der Behördenkommunikation. Die Kanzlei bucht, Fideus bereitet Belege und Bankdaten auf. Alle Vorbehaltsaufgaben erbringt die Steuerkanzlei, bei der du mandatiert bist, in eigener Verantwortung. Zum Vergleich: Die StBVV-Modellrechnung für eine Holding mit 50.000 € Bilanzsumme ergibt inklusive Buchführung im Mittel 1.978,80 € netto.

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