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Kosten & Preise

Steuerberater Kosten 2026: Was ein Steuerberater für GmbH, UG und Holding kostet

Was ein Steuerberater 2026 für GmbH, UG und Holding kostet: StBVV-Rechenweg, Stundensatz, Monatswerte und zwei Modellrechnungen, mit Paketpreisen netto.

Fideus Redaktion14 Min. Lesezeit

Ein Steuerberater kostet eine kleine GmbH oder UG nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) im Mittel rund 4.780 € netto im Jahr, eine kleine Holding rund 1.980 € netto. Enthalten sind Buchführung, Jahresabschluss und Steuererklärungen; das zeigen zwei Modellrechnungen, Stand 2026. Die Gebühren richten sich nach Gegenstandswerten wie Umsatz und Bilanzsumme und steigen mit ihnen. Wo nach Zeit abgerechnet wird, sind es 66 € bis 164 € netto je Stunde.

Was kostet ein Steuerberater für GmbH, UG und Holding?

Für eine kleine GmbH oder UG mit laufendem Geschäft ergibt die StBVV im Mittel 4.783,50 € netto im Jahr. Für eine kleine Holding sind es 1.978,80 € netto. Beide Beträge umfassen Buchführung, Jahresabschluss und Jahressteuererklärungen. Über die Fideus-Plattform kostet derselbe Umfang ab 3.500 € bzw. ab 600 € pro Jahr netto, erbracht von der mandatierten Steuerkanzlei in eigener Verantwortung.

Jährliche Kosten für Buchhaltung, Jahresabschluss und Steuererklärungen über die Fideus-Plattform und nach StBVV, Stand 2026
Beispiel (fiktiv)Fideus-PlattformStBVV-Modell, Mittelwert
Agentur-GmbH oder -UG: 180.000 € Umsatz, 100.000 € Bilanzsumme, quartalsweise Umsatzsteuervoranmeldung, rund 500 Banktransaktionen, keine Mitarbeitendenab 3.500 € / Jahr netto (Paket „Operatives Unternehmen“)4.783,50 € netto
Holding: eine Beteiligung, 50.000 € Bilanzsumme, keine Ausschüttungenab 600 € / Jahr netto (Holding Lite)1.978,80 € netto

Modellrechnung, ersetzt keine Prüfung durch eine Steuerkanzlei. Stand 2026: StBVV in der Fassung ab 1. Juli 2025, Mittelwert des Gebührenrahmens, Buchführung einschließlich Kontieren durch die Kanzlei (§ 33 Abs. 1 StBVV); ohne Auslagen, Lohnabrechnung und Umsatzsteuer. Paketpreise laut Preisseite, Stand Oktober 2026. Die Preise sind Gesamtpreise für Plattform- und Kanzleileistungen; Fideus und die Kanzlei rechnen ihren Anteil jeweils selbst ab. Den Preis für eine bestimmte Gesellschaft nennt das Angebot, dort stehen alle Kosten.

Jeden Posten mit Mindest- und Höchstsatz zeigen die beiden Modellrechnungen Steuerberater-Kosten für eine GmbH und Steuerberater-Kosten für eine Holding. Wo die Rechnung einer Kanzlei im Rahmen liegt, bestimmt sie nach § 11 StBVV im Einzelfall, vor allem nach Umfang und Schwierigkeit der Arbeit. Für die UG gelten dieselben Tabellen wie für die GmbH.

Was kosten GmbH, UG und Holding über die Fideus-Plattform?

Über die Fideus-Plattform kostet eine Holding ab 600 € pro Jahr netto, eine GmbH oder UG mit laufendem Geschäft ab 2.000 € pro Jahr netto. Buchhaltung, Jahresabschluss und Steuererklärungen erstellt die Steuerkanzlei, bei der du mandatiert bist, in eigener Verantwortung. Fideus ist die Plattform für Steuer- und Buchhaltungskoordination und bereitet Belege und Bankdaten auf.

  • Holding Lite, ab 600 € / Jahr netto: Buchhaltung mit 40 Transaktionen inklusive, Jahresabschluss, Körperschaft- und Gewerbesteuererklärung, E-Bilanz und Offenlegung
  • Holding Pro, ab 1.450 € / Jahr netto: alles aus Holding Lite, dazu Umsatzsteuervoranmeldungen und Umsatzsteuer-Jahreserklärung für Holdings mit eigenem Umsatz
  • Paket „Operatives Unternehmen“, ab 2.000 € / Jahr netto: laufende Buchhaltung, Umsatzsteuervoranmeldungen, Jahresabschluss, Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuer-Jahreserklärung, E-Bilanz und Offenlegung

Alle Pakete gelten für UG und GmbH zu denselben Bedingungen und Preisen. Steuerberatung erhältst du durch die mandatierte Steuerkanzlei in eigener Verantwortung. Fideus arbeitet mit zwei zugelassenen Steuerkanzleien; die mandatierte Kanzlei hat über 50 Mitarbeitende, darunter mehr als 7 Steuerberaterinnen und Steuerberater. Über die Plattform werden mehr als 650 Unternehmen verwaltet.

Du verknüpfst die Bankkonten und lädst Belege hoch oder leitest sie per E-Mail weiter. Eigene KI-Technologie ordnet Beleg und Transaktion zu; die Kanzlei prüft, kontiert und bucht in eigener Verantwortung. Jahresabschluss und Jahreserklärungen gibt die Geschäftsführung frei, bevor die Kanzlei sie übermittelt.

Wann wird bezahlt, und wie entsteht das Angebot?

Bezahlt wird, sobald die Arbeit beginnt. Jahresabschluss und Erklärungen beginnen erst nach Ablauf des Geschäftsjahres, Umsatzsteuervoranmeldungen schon im selben Jahr. Ohne Voranmeldungen, etwa mit Holding Lite, zahlst du das erste Geschäftsjahr deshalb erst im Folgejahr.

Jede Gesellschaft bekommt ein eigenes Angebot. Holding und GmbH laufen dabei über denselben Plattform-Zugang und dieselbe mandatierte Kanzlei. Je nach Gesellschaft entsteht das Angebot automatisch im Online-Funnel; eine Abfrage klärt vorher Besonderheiten wie Beteiligungen, Bilanzsumme und Umsatzsteuer.

Bei komplexeren Fällen folgt vor dem Angebot ein Telefonat. Angebot und Erstgespräch sind kostenlos und unverbindlich, alle Kosten stehen im Angebot. Wechselst du von einer anderen Kanzlei, liegt dein Aufwand bei rund 20 Minuten; den Ablauf zeigt der Artikel Steuerberater wechseln. Nicht betreut werden reine Depot- und Immobilien-GmbHs, Aktien- und ETF-Handel sowie Kryptowährungen, im Paket „Operatives Unternehmen“ außerdem Handel und E-Commerce.

Wie berechnet sich die Gebühr nach der StBVV?

Die StBVV rechnet die meisten Arbeiten für eine Gesellschaft als Wertgebühr ab. Grundlage ist ein Gegenstandswert, etwa Umsatz, Bilanzsumme oder Einkommen. Dafür liest die Kanzlei eine volle Gebühr aus einer von drei Tabellen ab und setzt einen Zehntelsatz aus dem vorgegebenen Rahmen an. Umsatzsteuer und Auslagen kommen hinzu.

  1. Gegenstandswert bestimmen: Für die Buchführung zählt der höhere Betrag aus Jahresumsatz und Aufwand. Für den Jahresabschluss zählt das Mittel aus Bilanzsumme und Jahresleistung, für die Erklärungen Einkommen, Gewerbeertrag oder Entgelte.
  2. Volle Gebühr ablesen: Tabelle A für Beratung und Steuererklärungen, Tabelle B für Abschlüsse, Tabelle C für die Buchführung
  3. Zehntelsatz anwenden: etwa 10/10 bis 40/10 beim Jahresabschluss oder 2/10 bis 12/10 je Monat bei der Buchführung
  4. Satz im Rahmen bestimmen: nach billigem Ermessen, vor allem nach Umfang und Schwierigkeit der Arbeit (§ 11 StBVV)

Ein Beispiel: Die fiktive Agentur-GmbH hat 100.000 € Bilanzsumme und 180.000 € Jahresleistung. Gegenstandswert für den Jahresabschluss ist das Mittel, also 140.000 €. Tabelle B weist dafür eine volle Gebühr von 471 € aus. Mit 10/10 bis 40/10 kostet der Abschluss 471 € bis 1.884 € netto, im Mittel 1.177,50 €.

Die Tabelle stellt die Posten beider Modellrechnungen nebeneinander. Ob ein Anhang nötig ist, hängt von der Größenklasse ab; die Modell-GmbH ist Kleinstkapitalgesellschaft und verzichtet darauf.

Posten der StBVV-Modellrechnungen für eine fiktive GmbH und eine fiktive Holding, Mittelwert netto, Stand 2026
TätigkeitGrundlage (StBVV)GmbH, MittelwertHolding, Mittelwert
Buchführung, 12 Monate§ 33 Abs. 1, Tabelle C, 2/10–12/10 je Monat2.310,00 €604,80 €
Umsatzsteuervoranmeldungenmit der Buchführung abgegolten (§ 33 Abs. 8)0,00 €entfällt
Jahresabschluss (Bilanz und GuV)§ 35 Abs. 1 Nr. 1a, Tabelle B, 10/10–40/101.177,50 €657,50 €
Anhang§ 35 Abs. 1 Nr. 1b, Tabelle B, 2/10–12/10entfällt184,10 €
Körperschaftsteuererklärung§ 24 Abs. 1 Nr. 3, Tabelle A, 2/10–8/10562,50 €352,50 €
Gewerbesteuererklärung§ 24 Abs. 1 Nr. 5, Tabelle A, 1/10–6/10393,75 €179,90 €
Umsatzsteuererklärung§ 24 Abs. 1 Nr. 8, Tabelle A, 1/10–8/10339,75 €entfällt
Summe netto4.783,50 €1.978,80 €

Modellrechnung, ersetzt keine Prüfung durch eine Steuerkanzlei. Stand 2026, StBVV in der Fassung ab 1. Juli 2025; volle Gebühren aus Tabelle A, Tabelle B und Tabelle C. GmbH: 180.000 € Umsatz, 100.000 € Bilanzsumme, Einkommen und Gewerbeertrag je 40.000 €. Holding: 50.000 € Bilanzsumme, keine Ausschüttungen, Mindestgegenstandswerte bei den Erklärungen.

Darf eine Kanzlei von der StBVV abweichen?

Ja. Die StBVV gilt für die Höhe der Vergütung nur, soweit nichts anderes vereinbart ist (§ 1 Abs. 1 StBVV). Eine Vergütungsvereinbarung braucht Textform, muss als solche bezeichnet sein und Art und Umfang des Auftrags nennen (§ 4 Abs. 1 StBVV). Auf die Möglichkeit einer höheren oder niedrigeren Vergütung weist die Kanzlei in Textform hin (§ 4 Abs. 3 StBVV).

Pauschalen laufen seit dem 1. Juli 2025 über diese Vereinbarung; die frühere Pauschalvergütung nach § 14 StBVV ist weggefallen. Die Tabellenwerte in diesem Artikel entsprechen der Fassung, die seit diesem Tag gilt.

Was kostet ein Steuerberater im Monat?

Jeden Monat fällt nach StBVV nur die Buchführung an. Für die fiktive Agentur-GmbH mit 180.000 € Umsatz sind das 55 € bis 330 € netto im Monat, im Mittel 192,50 €. Bei einer Holding ohne laufendes Geschäft greift in der Regel die niedrigste Stufe der Tabelle C: 14,40 € bis 86,40 € netto, im Mittel 50,40 €.

Jahresabschluss und Steuererklärungen rechnet die Kanzlei einmal im Jahr ab. Auf zwölf Monate umgelegt kostet die GmbH aus dem Beispiel im Mittel rund 399 € netto im Monat, die Holding rund 165 € netto. Modellrechnung, ersetzt keine Prüfung durch eine Steuerkanzlei; Stand 2026.

Für die Umsatzsteuervoranmeldungen fällt daneben keine eigene Gebühr an, wenn dieselbe Kanzlei die Buchführung nach § 33 StBVV abrechnet. Die Verordnung regelt das ausdrücklich:

„Mit der Gebühr nach den Absätzen 1, 3 und 4 sind die Gebühren für die Umsatzsteuervoranmeldung (§ 24 Abs. 1 Nr. 7) abgegolten.“ – § 33 Abs. 8 StBVV

Ob monatlich oder vierteljährlich angemeldet wird, ändert die Buchführungsgebühr nach StBVV also nicht. Wann welcher Rhythmus gilt, erklärt der Artikel Umsatzsteuervoranmeldung der GmbH. Was zur laufenden Buchhaltung gehört, zeigt der Artikel Buchhaltung für eine GmbH.

Wie ändern sich die Kosten, wenn die Gesellschaft wächst?

Nach StBVV steigen die Gebühren mit dem Gegenstandswert. Wächst der Umsatz, rückt die Buchführung in eine höhere Stufe der Tabelle C. Wächst die Bilanzsumme, steigt die Gebühr für den Jahresabschluss. Die Tabelle zeigt die Buchführung im Mittel des Rahmens für verschiedene Jahresumsätze.

Buchführungsgebühr nach § 33 Abs. 1 StBVV je Jahresumsatz, Mittelwert netto, Stand 2026
Jahresumsatz bisVolle Gebühr (Tabelle C)Mittelwert im MonatMittelwert im Jahr
100.000 €188 €131,60 €1.579,20 €
200.000 €275 €192,50 €2.310,00 €
300.000 €359 €251,30 €3.015,60 €
500.000 €512 €358,40 €4.300,80 €
1.000.000 €872 €610,40 €7.324,80 €

Modellrechnung, ersetzt keine Prüfung durch eine Steuerkanzlei. Stand 2026, netto: Buchführung einschließlich Kontieren nach § 33 Abs. 1 StBVV, Mittelwert 7/10 einer vollen Gebühr aus Tabelle C. Gegenstandswert ist der höhere Betrag aus Jahresumsatz und Aufwand. Über 500.000 € steigt die volle Gebühr um 36 € je angefangene 50.000 €.

Bei einer Holding wirken vor allem Ausschüttungen der Tochter. Ab 3.000 € betrieblicher Jahresleistung zählt für den Abschluss das Mittel aus Bilanzsumme und Jahresleistung, Beteiligungserträge eingerechnet (§ 35 Abs. 2 StBVV). Bei 50.000 € Bilanzsumme und 100.000 € Ausschüttung steigt die volle Gebühr so von 263 € auf 338 €. Im Mittel kostet der Abschluss dann 845 € statt 657,50 € netto.

Über die Fideus-Plattform lässt sich ein Holding-Paket jederzeit anpassen, wenn Beteiligungen hinzukommen, die Bilanzsumme steigt oder Umsatzsteuer anfällt. Dafür gibt es die Add-ons „Mehr Beteiligungen“ und „Höhere Bilanzsummen“ oder den Wechsel zu Holding Pro. Für Dividenden gibt es das Add-on „Dividenden & Ausschüttungen“; die Kanzlei erfasst die Dividende im Abschluss der Holding in eigener Verantwortung.

Wachsen bei einer GmbH oder UG Umsatz oder Zahl der Transaktionen, kann ebenfalls ein Aufpreis anfallen. Der Aufpreis für Add-ons, Paketwechsel oder Wachstum steht jeweils im Angebot.

Was kostet ein Steuerberater pro Stunde?

Nach § 13 StBVV kostet eine Stunde 66 € bis 164 € netto. Die Zeitgebühr beträgt 16,50 € bis 41 € je angefangene Viertelstunde. Sie gilt, wo die Verordnung sie vorsieht, und wenn sich kein Gegenstandswert schätzen lässt (§ 13 StBVV).

Bei einer Gesellschaft betrifft das etwa Abschlussvorarbeiten (§ 35 Abs. 3 StBVV) und sonstige Tätigkeiten rund um die Buchführung (§ 33 Abs. 7 StBVV). Jede angefangene Viertelstunde zählt voll. Einen höheren oder niedrigeren Stundensatz können Kanzlei und Auftraggeber in Textform vereinbaren (§ 4 StBVV).

Was kostet das Erstgespräch beim Steuerberater?

Für eine GmbH oder UG richtet sich ein erstes Beratungsgespräch nach dem Gegenstandswert der Frage. Ein Rat, der nicht mit einer anderen gebührenpflichtigen Tätigkeit zusammenhängt, kostet 1/10 bis 10/10 einer vollen Gebühr aus Tabelle A (§ 21 Abs. 1 StBVV). Folgt eine damit zusammenhängende Tätigkeit, wird die Gebühr darauf angerechnet. Die Umsatzsteuer kommt hinzu (§ 15 StBVV).

Die Obergrenze von 190 € für eine Erstberatung gilt nur für Verbraucher, die die Kanzlei zum ersten Mal in Anspruch nehmen. Eine Gesellschaft ist keine Verbraucherin. Welche Fragen du im Erstgespräch stellst, zeigt der Artikel Guten Steuerberater finden.

Das Erstgespräch mit dem Fideus-Team und das Angebot sind kostenlos und unverbindlich. Steuerliche Fragen im Einzelfall beantwortet die Steuerkanzlei, bei der du mandatiert bist.

Welche Kosten kommen zur Gebühr hinzu?

Zur Gebühr nach StBVV kommen Auslagen und Umsatzsteuer, bei Mitarbeitenden die Lohnabrechnung. Einmalige Kosten wie Notar und Handelsregister bei der Gründung gehören nicht zur Steuerkanzlei; sie zeigt der Artikel GmbH gründen: Kosten.

  • Auslagen: Post und Telekommunikation, wahlweise pauschal 20 % der Gebühren, höchstens 20 € je Angelegenheit (§ 16 StBVV)
  • Umsatzsteuer: 19 % auf Gebühren und Auslagen (§ 15 StBVV). Eine Gesellschaft mit steuerpflichtigen Umsätzen kann sie in der Regel als Vorsteuer abziehen.
  • Lohnabrechnung: 6 € bis 30 € je Arbeitnehmer und Abrechnungszeitraum (§ 34 Abs. 2 StBVV), bei monatlicher Abrechnung also 72 € bis 360 € netto im Jahr je Person
  • Offenlegung: Die Gebühren des Unternehmensregisters stellt das Register der Gesellschaft direkt in Rechnung.

Über die Fideus-Plattform erstellt ein spezialisierter Partner die monatliche Lohnabrechnung und die zugehörigen Meldungen; der Aufpreis steht im Angebot. Was beim ersten Arbeitsvertrag zu tun ist, zeigt der Artikel Ersten Mitarbeiter einstellen.

Fazit

Die StBVV macht die Kosten eines Steuerberaters nachrechenbar: Gegenstandswert bestimmen, volle Gebühr ablesen, Zehntelsatz anwenden. Für eine kleine GmbH oder UG ergibt das im Mittel 4.783,50 € netto im Jahr, für eine kleine Holding 1.978,80 € netto.

Über die Fideus-Plattform kostet derselbe Umfang ab 3.500 € bzw. ab 600 € pro Jahr netto. Die Kanzlei bucht und erstellt Abschluss und Erklärungen in eigener Verantwortung; Fideus bereitet Belege und Bankdaten auf.

  • Umsatzsteuervoranmeldungen sind mit der Buchführungsgebühr abgegolten.
  • Nach Zeit kostet eine Stunde 66 € bis 164 € netto.
  • Mit Umsatz und Bilanzsumme steigen die Gebühren nach StBVV.

Alle Pakete für Holdings und für GmbHs und UGs mit laufendem Geschäft zeigt die Seite Preise.

Quellen

§§ 1, 4, 11, 13, 15, 16, 21, 24, 33, 34 und 35 StBVV sowie die Tabellen A bis C geprüft am 31. Oktober 2026.

Häufige Fragen

Was kostet ein Steuerberater im Monat?

Für eine fiktive Agentur-GmbH mit 180.000 € Umsatz kostet die Buchführung nach § 33 StBVV im Mittel 192,50 € netto im Monat. Die Umsatzsteuervoranmeldungen sind damit abgegolten. Legt man Jahresabschluss und Steuererklärungen auf zwölf Monate um, sind es rund 399 € netto im Monat, bei einer kleinen Holding rund 165 € netto. Modellrechnung, ersetzt keine Prüfung durch eine Steuerkanzlei. Stand 2026.

Was kostet ein Steuerberater pro Stunde?

Nach § 13 StBVV beträgt die Zeitgebühr 16,50 € bis 41 € je angefangene Viertelstunde, also 66 € bis 164 € netto je Stunde. Sie gilt, wo die Verordnung sie vorsieht oder sich kein Gegenstandswert schätzen lässt. Einen anderen Satz können Kanzlei und Auftraggeber in Textform vereinbaren (§ 4 StBVV).

Was kostet die Erstberatung beim Steuerberater?

Für eine GmbH oder UG gibt es keine feste Obergrenze: Ein Rat kostet 1/10 bis 10/10 einer vollen Gebühr aus Tabelle A, je nach Gegenstandswert der Frage (§ 21 Abs. 1 StBVV). Die Grenze von 190 € gilt nur für Verbraucher. Das Erstgespräch mit dem Fideus-Team und das Angebot sind kostenlos und unverbindlich; steuerliche Fragen im Einzelfall beantwortet die mandatierte Steuerkanzlei.

Kostet ein Steuerberater für eine UG weniger als für eine GmbH?

Nicht wegen der Rechtsform. Die StBVV knüpft an Gegenstandswerte wie Umsatz, Bilanzsumme und Einkommen an, nicht an das Stammkapital. Über die Fideus-Plattform gelten Holding Lite, Holding Pro und das Paket „Operatives Unternehmen“ für UG und GmbH zu denselben Bedingungen und Preisen.

Sind Steuerberaterkosten für eine GmbH absetzbar?

Ja. Für eine GmbH oder UG sind die Kosten der Steuerkanzlei Betriebsausgaben (§ 4 Abs. 4 EStG in Verbindung mit § 8 Abs. 1 KStG). Sie mindern den Gewinn und damit Körperschaft- und Gewerbesteuer. Die Umsatzsteuer auf die Rechnung kann eine Gesellschaft mit steuerpflichtigen Umsätzen in der Regel als Vorsteuer abziehen. Wie einzelne Rechnungen zu behandeln sind, beurteilt die Steuerkanzlei.

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